Lohnnachweiskarte ab 2016

Vereinfachtes Verfahren
sicher - zeitsparend - mehr Komfort

Mit modernen, schnellen Abrechnungsverfahren erleichtert die Malerkasse die Zusammenarbeit mit den Betrieben. Bürokratische Hemmnisse werden abgebaut. Eine wesentliche Entlastung für die Unternehmen bringen die in 2016 geltenden Neuerungen mit der elektronischen Lohnnachweiskarte: Das handschriftliche Ausfüllen der Lohnnachweiskarte entfällt mit der neuen Version ab 2016. Die Malerkasse wird anhand der vorliegenden monatlichen Meldedaten bereits vollständige ausgefüllte Karten den Betrieben zur Prüfung und Aushändigung an die Arbeitnehmer zur Verfügung stellen. Statt dem Formular zur Lohnnachweiskarte erhalten die Betriebe am Jahresanfang eine Übersicht zu den bestehenden Ansprüchen ihrer Mitarbeiter.

Lesen Sie hierzu auch gerne im Infoblatt weiter.

Was ändert sich? Wie gehe ich vor?

Der ausgefüllte Teil C der Lohnnachweiskarte 2015 wird bis Anfang März 2016 an die Malerkasse geschickt.
Wichtig: Dieser Kartenauszug wird letztmalig in alter Form benötigt, um alle Ansprüche zu erfassen.

Für die Anspruchsberechnung des laufenden Jahres (2016) erhält jeder Betrieb eine Anspruchsmitteilung für die einzelnenMitarbeiter mit der Auflistung der Gewerbezugehörigkeit, dem aktuellen Anspruchsprozentsatz und dem Urlaubsanspruch in Tagen.

Einstellung eines neuen Arbeitnehmers: Bei jeder Anmeldung des Arbeitnehmers mit den Angaben zum Eintrittsdatum und den persönlichen Angaben (schriftlich oder
elektronisch)erhält der Betrieb von der Malerkasse die Anspruchsmitteilung.

Ausscheiden eines Arbeitnehmers: Der Betrieb setzt das entsprechende Kennzeichen für das Ausscheiden aus seinem Betrieb und übermittelt das Ausscheidedatum an die Malerkasse (dies erfolgt per Beleg mit der monatlichen Bruttolohnsummenmeldung oder elektronisch). Der Betrieb erhält von der Malerkasse die ausgefüllte Lohnnachweiskarte Teil B über sein Postfach oder per Post. Der Arbeitgeber prüft die Eintragungen und bestätigt dies mit seinem Firmenstempel sowie seiner Unterschrift. Die Lohnachweiskarte Teil B händigt er seinem Arbeitnehmer gegen Quittung aus.

Korrekturen: Bei fehlerhaften Eintragungen in der Lohnnachweiskarte wendet sich der Betrieb an die Malerkasse. Nach Prüfung werden die Korrekturen von der Malerkasse im Teil B vorgenommen und der Betrieb erhält eine neue Version der Lohnnachweiskarte zur Aushändigung an den Arbeitnehmer.

Jahresabschluss bei laufenden Beschäftigungsverhältnissen: Die Malerkasse verschickt nach der eingegangenen Bruttolohnsummenmeldung Dezember des Vorjahres eine Anspruchsmitteilung mit allen, dem Betrieb zugeordneten gewerblichen Arbeitnehmern, deren Gewerbezugehörigkeit, dem Urlaubsanspruch in Tagen und Prozenten. Nach Prüfung erhält der Betrieb alle ausgefüllten Lohnnachweiskarten Teile B der Arbeitnehmer. Erstmals wird die neue Form der elektronischen Lohnachweiskarte für alle Beschäftigten Anfang 2017 für das Jahr 2016 versendet. Die neue elektronische Lohnnachweiskarte wird zuvor nur im Falle der Abmeldung eines Beschäftigten ausgestellt.