Wie gehe ich vor?

Grundsätzlich erhält jeder Betrieb (zur Berechnung der Urlaubsansprüche im laufenden Jahr) für die einzelnen Mitarbeiter eine Anspruchsmitteilung mit einer Auflistung

 der Gewerbezugehörigkeit in Jahren,
 dem Urlaubsanspruch in Tagen und
 dem aktuellen Anspruchsprozentsatz.

Einstellung eines neuen Arbeitnehmers: Neue Arbeitnehmer meldet der Betrieb unter Angabe des Eintrittsdatums und der persönlichen Daten (schriftlich oder elektronisch) an die Malerkasse. Die Anspruchsmitteilung erhält der Betrieb in der Folge von der Malerkasse.

Ausscheiden eines Arbeitnehmers: Scheidet ein Arbeitnehmer aus dem Betrieb aus, so erfolgt eine Meldung. Der Betrieb übermittelt das Kennzeichen und das Austrittsdatum (dies erfolgt per Beleg mit der monatlichen Bruttolohnsummenmeldung oder elektronisch).

Hinweis: Eventuell fehlende Meldungen und Erstattungsanträge sollten zeitnah eingereicht werden, damit die Lohnnachweiskarte fehlerfrei erstellt werden kann und damit der Nachfolgebetrieb den richtigen Resturlaubsentgeltanspruch übernehmen kann. Der Betrieb erhält von der Malerkasse die ausgefüllte Lohnnachweiskarte Teil B per Post oder über sein elektronisches Postfach. Der Arbeitgeber prüft die Eintragungen und bestätigt diese mit Firmenstempel und Unterschrift. Die Lohnachweiskarte Teil B händigt er seinem Arbeitnehmer gegen Quittung aus.

Korrekturen: Bei fehlerhaften Eintragungen in der Lohnnachweiskarte wendet sich der Betrieb an die Malerkasse. Nach Prüfung werden die Korrekturen von der Malerkasse vorgenommen und der Betrieb erhält eine neue Version des Teiles B zur Aushändigung an den Arbeitnehmer. Aufgrund nachträglicher Korrekturen kann sich ggf. der Resturlaubsentgeltanspruch ändern.

Jahresabschluss bei laufenden Beschäftigungsverhältnissen: Die Malerkasse verschickt nach der eingegangenen Bruttolohnsummenmeldung (Dezember des Vorjahres) eine Mitteilung über die Gewerbezugehörigkeit und den Urlaubsanspruch (in Tagen und Prozent) für alle dem Betrieb zugeordneten gewerblichen Arbeitnehmer. Im Nachgang erhält der Betrieb alle ausgefüllten Lohnnachweiskarten Teile B der Arbeitnehmer.