Anforderung des Beschäftigungsnachweises

Der Arbeitgeber fordert für jeden Angestellten einen Beschäftigungsnachweis an, soweit der Angestellte nicht aus einem früheren Arbeitsverhältnis des gleichen Jahres einen solchen vorlegt.

Auszubildende und jugendliche Arbeitnehmer werden erst nach Beendigung der Ausbildung und/oder Vollendung des 18. Lebensjahres in das Kassenverfahren einbezogen. Stichtag für die Teilnahme ist der 1. Januar des dem Abschluss der Ausbildung bzw. der Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Jahres.

Anforderung bei erstmaliger Verfahrensteilnahme

Für Angestellte, die erstmals am Verfahren für die Zusatzversorgung teilnehmen, hat der Arbeitgeber der Kasse folgende zur Ausstellung des Beschäftigungsnachweises notwendige Angaben zu machen:

  • Das Kalenderjahr, für das die Karte benötigt wird,
  • die Betriebskonto-Nummer des anfordernden Betriebes,
  • die folgenden Daten des technischen und kaufmännischen Angestellten:
  1. Name,
  2. Vorname,
  3. Geschlecht,
  4. Schwerbehinderung (nur, wenn ein Grad der Behinderung von mind. 50 % vorliegt),
  5. Adresse des Hauptwohnsitzes,
  6. Geburtsdatum,
  7. die Sozialversicherungsnummer,
  8. im Betrieb seit,
  9. im Maler- und Lackiererhandwerk seit.

Liegt dem Betrieb eine Bestellkarte vor, ist diese zu verwenden. Verfügt der Betrieb über keine Bestellkarte, kann der Beschäftigungsnachweis formlos unter Angabe der o.g. Daten angefordert werden.

Mit dem Versand der angeforderten Beschäftigungsnachweise werden für den Fall zukünftiger Anforderungen Bestellkarten beigefügt.

Anforderung bei bestehender Verfahrensteilnahme

Für Angestellte, die bereits am Verfahren für die Zusatzversorgung teilnehmen, erfolgt die Anforderung durch Ankreuzen des Feldes "ja", Angabe der Betriebskonto-Nummer und Firmenstempel auf der Vorderseite des Teil C.