Aufrechterhaltung der Versorgungsanwartschaft

Die Aufrechterhaltung der Versorgungsanwartschaft kann nur bei den zvk-Beihilfen beantragt werden.

Eine unverfallbare Anwartschaft bei den ZVK-Zukunft-Renten bleibt auch bei Ausscheiden aus dem Maler- und Lackiererhandwerk bestehen. Die Aufrechterhaltung muss nicht beantragt werden.

Wann kann die Aufrechterhaltung der Versorgungsanwartschaft beantragt werden?

  1. Bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit im Maler- und Lackiererhandwerk
    Alle Personen, die in einem unter den Geltungsbereich der Tarifverträge fallenden Betrieb des Maler- und Lackiererhandwerks eine versicherungspflichtige Tätigkeit von mindestens 220 Monaten ausgeübt und danach eine selbständige Tätigkeit im Maler- und Lackiererhandwerk aufgenommen haben, können die Aufrechterhaltung des Anspruchs auf Gewährung einer Beihilfe beantragen.
  2. Bei Berufsuntauglichkeit (Fachuntauglichkeit)
    Die Aufrechterhaltung der Versorgungsanwartschaft kann auch von Personen beantragt werden, die wegen Berufsuntauglichkeit (Fachuntauglichkeit) aus dem Maler- und Lackiererhandwerk ausgeschieden sind. Voraussetzung ist, dass diese Personen eine versicherungspflichtige Tätigkeit von mindestens 220 Monaten im Maler- und Lackiererhandwerk ausgeübt haben und dass davon mindestens 60 Monate innerhalb der letzten 7 Jahre vor der Feststellung der Berufsuntauglichkeit (Fachuntauglichkeit) durch einen Amtsarzt liegen.
  3. Bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Maler- und Lackiererhandwerk
    Scheidet ein Arbeitnehmer aus einem unter den Geltungsbereich der Tarifverträge fallenden Betrieb vor Eintritt des Versorgungsfalles aus, so behält der die Anwartschaft unter bestimmten Voraussetzungen.

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Merkblatt der zvk-Beihilfen.